Erklärung: Preiselbeersaft

Die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea), auch Kronsbeere, Riffelbeere, österreichisch auch Grestling oder Granten, ist eine Pflanze aus der Gattung der Heidelbeeren.

Die Früchte enthalten neben Vitamin C auch die Vitamine B1, B2, B3 und Beta-Karotin (Vitamin A), an Mineralstoffen vor allem Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphat. Ihr Gehalt an Anthocyan lässt annehmen, dass der Genuss der Beeren oder des Saftes vor Nieren- und Harnblaseninfektionen schützt, da sie möglicherweise das Einnisten der Bakterien in der Schleimhaut verhindern. Auch zur Senkung des Cholesterinspiegels und bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen kann die Pflanze eventuell von Nutzen sein. Die aktuelle Forschung untersucht diese Zusammenhänge. Neben den Beeren enthalten wohl auch die Blätter heilkundlich wirksame Stoffe.

Quelle: Wikipedia

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1 Kommentar

  1. 1. Sören G. Prüfer

    Kommentar vom 9. Januar 2009 um 13:00

    Es kam oft die Frage nach dem Vitamin C – Gehalt von Preiselbeersaft. Hierzu folgender Auszug:

    Die Preiselbeere ist ein besonders wertvolles Nahrungsmittel. Sie enthält eine ganze Reihe wichtiger Vitalstoffe. Während ihr Vitamin-C-Gehalt im Vergleich zu anderen Beerensorten (zum Beispiel schwarze Johannisbeere) gering ist, ist ihr Gehalt an Vitamin B2 beachtlich. Für ihre Heilwirkung bei Harnwegentzündungen sind allerdings ganz andere Wirkstoffe verantwortlich. Bei der in Europa beheimateten Preiselbeere geht man davon aus, dass das Arbutin die Bakterien bremst. An der weitaus wirksameren amerikanischen Preiselbeere, der Cranberry, wurde bereits sehr viel intensiver geforscht. Dennoch ist es bis heute nicht gelungen, mit hundertprozentiger Sicherheit die wirksame Substanz zu identifizieren. Die Pflanze lässt sich jedoch nicht auf einen Inhaltsstoff reduzieren. Sie ist vielmehr ein Gefüge verschiedener Substanzen, das sich schwer aufschlüsseln lässt.

    Mehr kann man von Herrn Rimbeck nachlesen.

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